Swisscom und Schweizer Verlage auf E-Reading-Pfaden
Die Swisscom und einige Schweizer Verlage lancieren ein neues Projekt im Bereich elektronisches Lesen. Dies teilte Swisscom heute auf dem hauseigenen Innovationstag in Bern mit. Neu ist das zwar nicht, dafür soll es sich aber um das erste Projekt mit Schweizer Inhalten handeln - Zeitungen, Zeitschriften und Bücher von Ringier, Tamedia, Edipresse, der NZZ-Gruppe und Orell Füssli sollen damit elektronisch verfügbar werden. Auch die technischen Details sind noch sehr vage. So soll die angedachte Lösung geräteunabhängig auf verschiedenen Plattformen funktionieren. Somit bleibe es dem Kunden überlassen, ob er einen Text am Computer oder am Smartphone liest, teilte Swisscom mit. Darüber hinaus sollen alle Inhalte zentral gespeichert werden. So könne man auf ein zeitraubendes Synchronisieren verzichten. Ob das bedeutet, dass die gekauften Inhalte nicht in den eigenen Besitz übergehen oder auch Offline zur Verfügung stehen ist unklar. Auch auf Einschränkungen durch DRM wird kein Bezug genommen. Ein erstes Pilotprojekt soll 2010 starten. Konkrete Pläne für eine kommerzielle Einführung gibt es noch nicht.
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