Swissinfo: 80 Stellen gehen verloren
Die Streichung des Bundesbeitrags für Swissinfo in der Höhe von 15 Millionen Franken ist der Grund für das faktische Ende der neunsprachigen Multimedia-Plattform Swissinfo der SRG SSR idée suisse (siehe NetzwocheTicker von gestern). Diese ist vom Parlament im Rahmen der Sparmassnahmen 2003 beschlossen wurde. So lautet die offizielle Bergründung der SRG. Zudem sollen in Zukunft Doppelspurigkeiten vermieden werden und Synergien innerhalb der Gruppe besser genutzt werden. Konkret reduziert Swissinfo "in Erfüllung des Kernauftrags" ihr Angebot auf eine englischsprachige Site sowie auf spezifische Inhalte für Auslandschweizerinnen und –schweizer, etwa zu Wahlen und Abstimmungen, wie SRG-Generaldirektor Armin Walpen an der Medienkonferenz von gestern Nachmittag ausführte. Die Information in den Landessprachen erfolgt künftig über die Sites der Unternehmenseinheiten der SRG. Der englischsprachige Dienst wird in das Nachrichten- und Produktionssystem von SR DRS eingebunden. Insgesamt werden 70 bis 80 Stellen abgebaut.
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