Swissquote senkt Kosten und steigert Umsatz
Die Swissquote Group steigerte ihren Umsatz im 3. Quartal 2002 gegenüber dem 2. Quartal 2002 um 17 Prozent auf 2,6 Millionen Franken. Die Umsatzsteigerung der Swissquote Group resultierte aus einer Zunahme bei der Swissquote Bank von 23 Prozent auf 2,3 Millionen Franken und einem Rückgang beim Finanzportal von 15 Prozent auf 0,3 Millionen Franken. Den Rückgang beim Finanzportal begründet Swissquote mit den insgesamt stark rückläufigen Werbeeinnahmen im Internet. Wenn sich im 4. Quartal erstmals die Einnahmen aus dem kostenpflichtigen Premiumservice niederschlagen, hofft Swissquote allerdings auch hier wieder zuzulegen. Laut CEO Marc Bürki haben bisher 4000 Personen den 200-fränkigen Service abonniert. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg der Umsatz in den ersten 9 Monaten 2002 um 29 Prozent auf CHF 7,2 Millionen Franken. Die Anzahl Bankkunden betrug Ende Quartal 12734. Trotz Investitionen in neue Bankdienstleistungen und zusätzliche Tools auf der Finanzplattform sowie deutlich höheren Marketingkosten im 3. Quartal 2002 (Akquisition Redsafe-Kunden, Lancierung neuer Produkte) konnte Swissquote die Kostenbasis der Online Financial Services innerhalb eines Jahres um 31 Prozent auf 6,4 Millionen Franken senken. Im dritten Quartal betrug der Nettoverlust noch 2,42 Millionen Franken, das sind 19 Prozent weniger als im zweiten Quartal 2002. In den ersten 9 Monaten 2002 reduzierte sich der Nettoverlust gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent auf 13,5 Millionen Franken, trotz der einmaligen Restrukturierungskosten in der Höhe von 7,5 Millionen.
Zusätzlich zum internen Wachstum erwartet Swissquote im 4. Quartal 2002 durch die Akquisition der Redsafe-Kunden und die Übernahme der Consors (Schweiz) AG einen Umsatzsprung auf über vier Millionen Franken. Betreffend der Schliessung von Youtrade sagte Bürki gegenüber dem Netzticker, dass man die Kunden nicht mit speziellen Kampangen wie im Falle von Redsafe, sondern nur innerhalb der normalen Marketing-Kampagne umwerben werde.
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