Swissvoice mit verbessertem Sozialplan nach Standortschliessung

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Rund einen Monat nach der Bekanntgabe von Swissvoice, den Standort in Hägendorf (SO) zu schliessen, melden die Gewerkschaften VSAM und Unia einen Verhandlungserfolg beim Sozialplan. Eine Zusatzvereinbarung, die den besonderen Umständen im Zusammenhang mit dem Umzug von Swissvoice ins waadtländische Aubonne Rechnung tragen soll, sieht folgendes vor: Swissvoice übernimmt während zwei Jahren die Reisekosten für Mitarbeitende, die weiter als 50 Kilometer von Aubonne entfernt wohnen und nicht umziehen wollen. Wochenaufenthaltern richtet Swissvoice während einem Jahr eine Mietkostenbeteilung aus. Wer den Wohnsitz in die Region Lausanne verlegt, erhält einen Beitrag an die Umzugskosten. Für umgezogene Mitarbeitende besteht ein Kündigungsverzicht während eines Jahres.
Rund 18 Mitarbeitende erhalten das Angebot, mit unverändertem Arbeitsvertrag in Hägendorf zu bleiben. Sie müssen sich aber in absehbarer Zeit neu orientieren, denn der vollständige Umzug von Swissvoice bleibt beschlossene Sache. Diese Stellen werden mittelfristig gestrichen.
Mitarbeiter, denen wegen des Umzugs gekündigt wurde, erhalten eine bescheidene und nach Dienstjahren gestaffelte Abgangsentschädigung. Mitarbeitende ab dem 50. Altersjahr können von zudem von verlängerten Kündigungsfristen profitieren, um mehr Zeit für die Stellensuche zu erhalten.