T-Mobile: Offensive mit billigen GPRS-Tarifen

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T-Mobile, die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, hat per kommenden Juni eine erhebliche Tarifsenkung für die Datenübertragung per GPRS (General Packet Radio Service) angekündet. Wie das Unternehmen mitteilte, soll der Tagesnutzungspreis beim GPRS-Tarif Basic von bisher 0,29 auf 0,09 Euro sinken. Beim Profi-Tarif gilt neu das im Monatspreis von 9,95 Euro enthaltene Datenübertragungsvolumen von einem Megabyte künftig nicht mehr nur für den WAP-, sondern auch für den Webzugang. Zudem entfällt der bisherige Stundennutzungspreis in Höhe von 0,29 Euro. Während T-Mobile Ende Januar öffentliche Kritik einstecken musste, weil sie die Preise für den Versand von SMS massiv erhöhen will, soll der neue GPRS-Tarif nun vor allem die Attraktivität von GPRS für Vielnutzer des mobilen Internetzugangs über Handy und Laptop steigern. Hintergrund der Preissenkung könnte ein weiterer Versuch sein, der GPRS-Technologie zum Durchbruch zu verhelfen. GPRS ist eine Art Zwischenstufe zwischen der heutige üblichen GSM- und der auch schon längere Zeit angekündigten UMTS-Technik.