Tele2 und sunrise begrüssen Nationalratsentscheid zum FMG

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Die Swisscom-Konkurrenz zeigt sich erfreut über den gestrigen Nationalratsbeschluss: Sunrise begrüsst den Grundsatzentscheid, bedauert aber gleichzeitg die entstandene Verzögerung. Von der Revision erwarte man nun mehr Wettbewerb zugunsten der Konsumenten, teilte das Unternehmen gestern mit. Zudem betont sunrise, dass von einem nuen FMG und einer Öffnung der letzten Meile der Service Public weder gefärdet noch tangiert werde. Die Öffnung der letzten Meile wurde von gewissen Parteien fälschlicherweise in Zusammanhang mit der Grundversorgung, dem Service Public, gebracht. Auch Roman Schwarz, Geschäftsführer von Tele2 Schweiz zeigte sich gestern Nachmittag erfreut vom Entscheid des Nationalrats. Dieser Entscheid habe Signalwirkung und zeige, dass der Nationalrat den Wunsch der Schweizer Bevölkerung nach attraktiven und marktgerechten Telekommunikationsangeboten ernst nehme. Bei Swisscom hingegen stiess der Ratsbeschluss auf Unverständnis. Von einem Swisscom-Monopol könne angesichts der Konkurrenz durch Cablecom und andere Kabelanbieter keine Rede sein, sagte ein Swisscom-Sprecher gegenüber der Berner Tageszeitung Der Bund. Der Bundesrat hat letzten November eine Botschaft zur Änderung des Fernmeldegesetzes (FMG) bezüglich Entbündelung der letzten Meile an das Parlament verabschiedet. Marktbeherrschende Fernmeldedienstanbieter sollen nach dem Gesetzesentwurf verpflichtet werden können, einen transparenten und nicht diskriminierenden Zugang zu ihren Diensten und Einrichtungen zu kostenorientierten Preisen anzubieten.