Telefonica Moviles fordert UMTS-Gelder von Italien zurück
Der spanische Mobilfunkbetreiber Telefonica Moviles klagt gegen die italienische Regierung. Grund für die Klage sei die uneinheitliche Vergabepraxis bei den UMTS-Lizenzen, berichtete die spanische Tageszeitung "Cinco Dias" letzten Freitag. Demnach habe die italienische Regierung regionalen Mobilfunkbetreibern UMTS-Frequenzen nachträglich billiger verkauft als im November 2000 Telefonica Moviles und anderen Bietern. Die Spanier, die in Italien mit der Familie des Grossaktionärs Agnelli im UMTS-Konsortium 2000 IPSE engagiert sind, fordern nun eine Zurückerstattung von Lizenzkosten in der Höhe von 827 Millionen Euro. Im November 2000 hatten IPSE 2000, Omnitel, Wind, Andala und TIM je eine UMTS-Lizenz für den italienischen Markt im Wert von insgesamt 12,2 Milliarden Euro erworben.
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