Think Tools verbrennt weniger Cash und schliesst US-Niederlassung

Uhr | Aktualisiert
Bei einem Umsatz von 1,9 Millionen Franken fuhr der Zürcher Softwareanbieter Think Tools im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 11,2 Millionen Franken ein. Im vergangenen Jahr lag der Verlust bei gleichem Umsatz noch 48 Prozent höher. Der Betriebsaufwand wurde gemäss Pressemitteilung von heute Montag um 42 Prozent auf 12,3 Millionen reduziert. Die übrigen Aufwände betrugen 0,8 Millionen Franken im Vergleich zu 2,4 Millionen im Vorjahr. Am Jahresende verfügte die Gruppe über liquide Mittel von 17,9 Millionen Franken. Mit der substanziellen Reduktion des Cash-Burns hätten sich die Überlebensperspektiven der Firma stark verbessert, glaubt Markus Dörig, Präsident des Verwaltungsrates von Think Tools. Um die Kostenbasis aber weiter zu reduzieren soll die US-Niederlassung geschlossen werden. Die Fusion von Think Tools mit der Zuger RedIT AG, wie in einer Absichtserklärung Ende des letzten Jahres bekannt gegeben, ist bisher jedoch nicht gelungen. "An einer Lösung im Interesse der Firma und ihrer Aktionäre wird sehr hart gearbeitet", so Dörig.