Time Warner erwägt offenbar die Abtrennung von AOL
Der US-Medienkonzern Time Warner will sich offenbar von seiner Internetsparte AOL trennen. Erwartet wird, dass der Vorstand in seiner heutigen Sitzung der Abspaltung von AOL zum eigenständigen Unternehmen zustimmt, meinten mit dem Thema vertraute Personen gestern gegenüber dem Wall Street Journal. Die genaue Form der Transaktion sei aber noch unklar.
Time Warner CEO Jeff Bewkes erklärt schon seit Monaten, dass er den Konzern in Zukunft ohne Internetsparte weiterführen wolle. Mit der Abspaltung von AOL verfolgt Bewkes die Fokussierung des Konzerns auf den Film-, TV- und Content-Creation-Bereich. Das Unternehmen hat sich bereits von seinem Kabel-TV-Provider getrennt. Erste Anzeichen für eine Trennung von AOL sei die Ernennung von Tim Armstrong, dem bisherigen Senior Vice President von Google, zum neuen CEO und Vorstandsvorsitzenden von AOL.
Bis aber alle Details für die Abspaltung bei AOL festgelegt sind, könne nach Angaben des Wallstreet Journals noch einige Zeit vergehen. Offen ist noch, ob Time Warner AOL apspaltet, indem sie ihren Anteilseignern AOL-Aktien übertrage. AOL dürfte aber als ein Unternehmen erhalten bleiben und nicht in seine Einzelteile aufgespalten werden, wie etwa ein Webseitenbetreiber und einen Internetzugangs-Anbieter. Bislang hat Time Warner nach Angaben der Zeitung keine unabhängige Bewertung von AOL veranlasst. Diese wäre aber notwendig, um Google den Anteil von 5 Prozent abzukaufen, den der Suchanbieter an AOL hält.
Wild Card von Daniel Liebhart
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