Tückischer Wurm: Neuer Bugbear treibt sein Unwesen

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Der Massenmailing-Wurm Bugbear hat offenbar einen noch tückischeren Nachfolger erhalten. Sein Schadenspotential wird von den Antiveirenherstellern durchweg als hoch eingestuft. Bugbear.B, alias PE_BUGBEAR.B, I-Worm.Tanatos.b, verbreitet sich über E-Mail und das gemeinsam genutzte Netzwerk. Der Betrefftext der infizierten E-Mail ist variabel, ebenso die Dateiendung des Attachements. Als Attachement-Name sucht sich der Wurm einen aus dem Meine Dateien-Ordner aus, so dass sowohl die Attachmentname als auch Betreff (oft in deutscher Sprache) das Erkennen des Wurms als solchen erschweren. Der polymorphe Wurm infiziert nach Ausführung eine Reihe Programme und hat einen Tastatur-Logger sowie Backdoor-Fähigkeiten an Bord. Zudem versucht der Wurm zig Sicherheitsprogramme auszuhebeln. Er nutzt zudem eine bekannte Lücke im ungepatchten Internet Explorer 5.01, der diesen dazu veranlasst E-Mail-Attachments bereits beim Anschauen des Mails im Outlook-Vorschaufenster auszuführen. Im Netzwerk richtet der Wurm ein Chaos an, was zum Beispiel angeschlossene Drucker an der ordentlichen Arbeit hindern kann. Der 72,192 Bytes grosse Wurm befällt alle Windows Client-versionen ab Windows 95. Laut Trend Micros Virenmonitor hat sich der Wurm in den letzten 24 Stunden auf Platz drei der europäischen Virencharts geschlängelt.