Über die Hälfte allen Breitbandes ist DSL
41,3 Millionen Haushalte und Unternehmen weltweit waren Ende März 2003 über DSL-Anschlüsse am Internet angeschlossen, was einem Jahreszuwachs von rund 90 Prozent gleich kommt. Dies meldet das DSL Forum, ein Industriekonsortium zur Verbreitung der DSL-Breitbandtechnologie, unter Berufung auf eine Studie des Londoner Industrieanalysten Point Topic. Gemäss Point Topic machen DSL-Verbindungen 56,5 Prozent des Breitbandmassenmarktes aus, gefolgt von Fernsehkabel mit 38 Prozent und weit abgeschlagen Gigabit-Ethernet mit 4,7 Prozent. Den grössten Zuwachs im ersten Quartal 2003 in absoluten Zahlen verzeichnen die Regionen Europa und Asia Pacific. Prozentual gesehen stehen der Nahe Osten und Afrika an der Spitze. Die meisten DSL-Anschlüsse befinden sich in Japan (7,02 Millionen), gefolgt von den USA (6,99 Millionen) und Südkorea (6,7 Millionen). Als erstes europäisches Land hat sich Deutschland mit 3,64 Millionen Anschlüssen auf Rang vier platziert. Mit Blick auf die nationalen DSL-Penetrationszahlen sieht die Rangliste etwas anders aus: Hier führt Südkorea (29,2 Prozent) vor Taiwan, Hongkong und Japan. Danach folgen Belgien (10,9 Prozent), Dänemark (10,6 Prozent) und Island (10,5 Prozent). Deutschland kommt mit rund 9 Prozent auf Rang acht. Die USA fliegen in dieser Wertung aus den Top Ten. Bis Ende 2005 rechnet DSL-Forum-Präsident Tom Starr mit 200 Millionen DSL-Anschlüssen weltweit.
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