Über ein Drittel hat Angst vor Mobilfunk-Strahlen

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Über ein Drittel der Mobiltelefonnutzer hat Bedenken bezüglich der Gesundheitsgefahren des Mobiltelefonierens. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Frankfurter Niederlassung des Schweizer Markforschungsunternehmen Soreon Research über die Stahlenangst. Die Angst vor Mobilfunksendemasten sei im Vergleich zu früheren Befragungen gestiegen und höher als die vor Endgeräten. Durch die Debatte über Risiken elektromagnetischer Strahlen drohten den Mobilfunkbetreibern erhebliche finanzielle Risiken, schreibt Soreon. Trotz zusätzlicher wissenschaftlicher Studien werden auf absehbare Zeit keine gesicherten Aussagen über Ursachen von Erkrankungen im speziellen Einzelfall möglich sein. Gemäss Soreon erwarten die deutschen Betreiber jährliche Mehrkosten und Investitionen zwischen 60 Millionen und 750 Millionen Euro. Ursachen dieser Kosten seien zusätzliche Netzwerkinvestitionen im Falle einer Grenzwertsenkung sowie Folgekosten von Gerichtsentscheidungen zum Abbau bestehender Sendemasten. Dabei gebe es allerdings auch Gewinner, nämlich die Netzwerklieferanten und Festnetzbetreiber. Diesen winken zusätzliche Umsätze von bis zu acht Porzent.