Unzureichende Gesetze gegen Cyberkriminalität
Ein schlechtes Zeugnis stellt eine Studie der Technologie-Management-Firma McDonnell den nationalen Gesetzgebungen hinsichtlich Cyberkriminalität aus. Nur neun von 52 Ländern haben bisher ihre bestehenden Gesetze an mögliche Straftaten der virtuellen Welt angepasst. 33 der untersuchten 52 Länder haben überhaupt kein Gesetz, das sich auf Internet-Straftaten anwenden liesse. Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, dass keines der konventionellen Gesetze gegen Verbrechen in der Cyber-Welt greift. Zudem böten die meist geringfügigen Strafen zu wenig Abschreckung. Deshalb wird angeraten, dass sich jedes Unternehmen auf seine eigenen Massnahmen zur Kriminalitätsvorbeugung verlässt. Mehr zur Internetkriminalität in der nächsten Ausgabe der Netzwoche.
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