USA: Diskussion um Datenhandel spitzt sich zu

Uhr | Aktualisiert
Die Diskussion um den Umgang mit gesammelten Daten von Internet-Usern spitzt sich zu. Die amerikanische Entwicklerin von Internetfiltern zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor zwielichtigen Websites N2H2 hatte Daten von rund einer Million Schülern und 58.000 Lehrern gesammelt und verkauft. Der Netzticker berichtete darüber. Datenschutz-Anwälte klagen die Firma nun an, unangemessen vom Verkauf dieser heiklen Daten zu profitieren. Die Schüler seien unwissentlich und unwillentlich zu einer Einnahmequelle von N2H2 geworden. Der Fall hat auch auf behördlicher Ebene zu einer Sensibilisierung geführt: Das Sammeln und Verteilen von Daten dieser Art ist tatsächlich ein Thema, das näher untersucht werden muss, meint David Sobel, General Sekretär des Electronic Privacy Information Center (Epic).