VoIP stösst bisher nur bei grösseren Unternehmen auf Interesse

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VoIP stösst bei grösseren Unternehmen auf bedeutend mehr Interesse als bei kleineren. Während Geschäftsführer und Informatikleiter in Unternehmen mit über 50 Mitarbeitenden zu 71 Prozent schon einmal von Internet-Telefonie gehört haben, sind es bei Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern nur 47 Prozent, bei Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern sogar nur 35 Prozent. Während von Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern immerhin 10,5 Prozent VoIP einsetzen, ist der Einsatz von VoIP bei kleineren Unternehmen noch marginal. Dies sind die Kernaussagen der Marktanalyse "VoIP in der Schweiz" des Beratungsunternehmens ABA Management. Rund 20 Prozent der befragten Unternehmen planen den Einsatz von VoIP in den nächsten Jahren. Ebenso viele Unternehmen setzen weiterhin auf Projekte mit herkömmlicher Telefonie. Als Hauptargumente gegen einen Einsatz von VoIP wurden genannt: Die Investition rechnet sich nicht, die Vorteile von VoIP sind nicht bekannt. Weiter bestehen Zweifel an der Ausfallsicherheit und der Qualität der Verbindung. Auch seien die Endgeräte teuer. "Was eine vermehrte und nachhaltige Einführung von VoIP in Schweizer Unternehmen bisher hinderte, scheinen aber nicht nur die Investitionskosten zu sein. Vielmehr fehlt es an Aufklärung und Information über Möglichkeiten und Vorteile von VoIP", interpretiert Armin Baumann, CEO von ABA Management, die Resultate. Die detaillierte Studie kann für 490 Franken bei ABA Management bezogen werden.