WEF-Hack: Razzia bei Provider
Die Genfer Justiz führt ihre Suche über den WEF-Hack fort. Am Donnerstag hat sie die Lokalitäten des Zwei-Mann-Providers TcNet in Interlaken durchsuchen lassen. Gemäss einem Bericht der Sonntagszeitung wollten die Beamten mehr Informationen zu einem Verdächtigen, der bei TcNet Kunde ist. Es handelt sich dabei um den jungen Mann, der vor zwei Wochen festgenommen wurde, weil er den Computer des Weltwirtschaftsforums (WEF) gehackt haben soll. Laut TcNet hatte die Polizei keine Bewilligung zur Überwachung des Fernmeldeverkehrs. Es bleibt abzuwarten, welche juristische Rolle die widerrechtlich erhobenen Beweismittel allenfalls spielen werden.
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