Weltweiter Handyabsatz stieg um 14 Prozent – in Westeuropa um 4 Prozent
Laut Gartner wurden im ersten Quartal 2007 weltweit insgesamt 257,4 Millionen Handys verkauft. Dies entspricht im Jahresvergleich einer Steigerung von 14 Prozent, getrieben vor allem durch eine starke Nachfrage in den Ländern aus dem Raum Asien/Pazifik, und hier vor allem in China und Japan.
Westeuropa und Nordamerika verzeichneten die erwartete leichte Abkühlung nach einem starken Weihnachtsgeschäft und erzielten eine nur moderate Steigerung gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. In Westeuropa wurden im ersten Quartal 2007 insgesamt 42,9 Millionen Handys verkauft, was einer Steigerung von 4 Prozent entspricht.
Weltweiter Marktführer ist weiterhin Nokia, der Handyhersteller hat seinen Marktanteil im ersten Quartal von 33,9 auf 35,7 Prozent ausgebaut. Motorolas Marktanteile fielen im Jahresvergleich von 20,3 auf 18,5 Prozent. Der US-Hersteller liegt so zwar noch immer an zweiter Stelle, kündigte aber gestern an, 4'000 Stellen zu streichen. Dies zusätzlich zu der bereits im Januar bekannt gegebenen Streichung von 3'500 Stellen. Samsung blieb unverändert mit 12,5 Prozent an dritter Stelle in der Rangliste der Handyproduzenten. Gut aufgeholt hat der Branchenvierte Sony Ericsson, dessen Marktanteile von 5,8 auf 8,4 Prozent stiegen.
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