XP contra Vista contra Open Source in Zürich und Wien

Uhr | Aktualisiert
von noemie.hegedues@netzwoche.ch
Das Universitätsspital Zürich verzichtet zugunsten von des Vorgängers Windows XP auf Windows Vista. 6000 Rechner sollen somit innert eines Jahres von Windows 2000 auf XP umgestellt werden, berichtet inside-it. Grund für die Wahl von XP sei Vistas Inkompatibilität mit zahlreichen Fachapplikationen. Das Unispital Zürich schliesst sich damit einer Vielzahl von Organisationen an, die XP Vista vorziehen, so beispielsweise General Motors. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. So will die Stadt Zürich all ihre 15000 Rechner auf Vista und Office 2007 umstellen. Ähnliche Nachrichten auch aus Wien: dort setzt man für das Bildungsnetz im Bereich der Kindergärten auf Vista. Dies trotz der Open-Source-Strategie der Stadtverwaltung. Dort können die Mitarbeiter seit 2005 Open-Source-Alternativen am Arbeitsplatz wählen: dazu gehören die Debian-Variante Wienux, Open Office und Firefox. Bei der Migration der Kindergartenrechner handelt es sich sogar um einen Rückschlag für die Open-Source-Initiative. Die Kindergartenrechner waren nämlich das erste Migrationprojekt und werden jetzt wieder auf Windows rückgeführt. Dabei ist die Umstellung alles andere als unumstritten, da so Mehrkosten von 400000 Euro entstehen. Teile der Wiener Politlandschaft sind überzeugt, es hätte auch andere Lösungen gegeben.