Zürcher Startup Wuala wird von Lacie übernommen
Das Zürcher Startup Wuala wurde vom französischen Speicherspezialisten Lacie übernommen. Name und Dienstleistung von Wuala bleiben allerdings erhalten, genauso wie die Autonomie des Unternehmens. Dies bestätigte Wuala-CEO Dominik Grolimund dem Netzticker heute. In einem ersten Schritt soll zunächst Wualas Team vergrössert werden. Die Übernahme durch Lacie stellt für Wuala nach eigener Aussage einen Schritt nach vorne da. Die Kombination von Wualas Software in Verbindung mit Lacies externen NAS-Festplatten (Network Attached Storage) soll in Zukunft spannende neue Produkte ermöglichen.
Wuala macht bereits seit längerem mit einer neuartigen Form des Speicherns von sich reden. Die Technologie bedient sich dabei des Peer-to-peer-Konzepts und verteilt die Daten seiner Nutzer auf den Rechnern anderer Mitglieder des Netzwerkes und erlaubt dann den Zugriff von überall und jederzeit. Dabei wird vor allem Wert auf die Sicherheit gelegt, da die Daten vor dem Upload auf dem Rechner des Nutzers verschlüsselt werden. Nicht einmal Wuala selbst kann in Folge ohne Passwort auf diese Daten zugreifen. Die in der Wolke gespeicherten Daten können auch mit anderen geteilt werden, unabhängig davon ob sie bei Wuala dabei sind oder nicht. An diesem Sicherheitsversprechen soll sich auch nach der Übernahme nichts ändern. Zu den finanziellen Details des Zusammenschlusses mit LaCie wurde Stillschweigen vereinbart.
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