Microsoft will Nutzern nicht mehr in die Emails schauen
Der Technologiekonzern Microsoft hatte in einem Hotmail-Konto nach Hinweisen auf eine geleakte Windows 8-Version gesucht. Das Unternehmen möchte ein solches Vorgehen in Zukunft unterlassen.
Der Computerkonzern Microsoft will seinen Nutzern nicht mehr in die Emails schauen. Dies berichtet Futurezone. Die Amerikaner waren stark in Kritik geraten, nachdem sie nach Hinweisen auf eine geleakte Windows-8-Version das Hotmail-Konto eines Nutzers durchforstet hatten. In Zukunft werde man die Justiz einschalten, erklärte Brad Smith von Microsoft.
Im Überwachungsfall ging es konkret darum, dass Microsoft einen Mitarbeiter verdächtigte, einem Blogger Teile des OS Windows 8 geleakt zu haben. Der Konzern untersuchte daraufhin die Hotmail-Emails des entsprechenden Mitarbeiters, was laut den damals gültigen Nutzungsbedingungen sogar erlaubt war.
Post-Snowden-Ära
"Wir sind in eine 'Post-Snowden-Ära' eingetreten, in der Menschen zurecht darauf achten, wie andere mit ihren privaten Informationen umgehen", schrieb Brad Smith jetzt, weshalb das damalige Vorgehen nicht mehr weitergeführt werden solle.
BACS warnt vor Ransomware-Angriffen mittels Fake-Fehlermeldungen
Genf unterzeichnet als erster Schweizer Kanton UN-Open-Source-Prinzipien
Schweizer Robotikbranche wächst - doch die Skalierung bleibt schwierig
OpenAI zieht bei neuem KI-Modell wegen Sicherheitsbedenken die Notbremse
Tesla-Roboter kann Dir leider keine Cola bringen
HPE Schweiz ernennt neue Geschäftsführerin
Schweizer KMUs bleiben in KI-Antworten oft unsichtbar
Wie die EPFL offene KI-Modelle für die Medizin entwickelt
Bund testet Cyberresilienz von Störfallbetrieben