Übernahme von Publigroupe: Tamedia reicht Beschwerde ein
Tamedia wehrt sich gegen eine Verfügung der Übernahmekommission (UEK). Das Medienhaus hat nun beim Übernahmeausschuss der Finma, also der nächsthöheren Instanz der UEK, Beschwerde eingereicht.
Nun muss sich auch der Übernahmeausschuss der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) mit der Publigroupe-Übernahme beschäftigen: Tamedia hat sich gegen eine Verfügung der Übernahmekommission (UEK) gewehrt und beim Übernahmeausschuss, also der nächsthöheren Instanz der UEK, Beschwerde eingereicht.
Dabei geht es um die Verfügung der UEK, wonach das öffentliche Kaufangebot von Tamedia für Publigroupe vom 11. Mai angepasst werden müsse. Tamedia wollte Publigroupe nur unter der Voraussetzung übernehmen, dass deren defizitäre Tochter Publicitas auch tatsächlich verkauft wird. Diese Bedingung entspricht gemäss UEK nicht den gesetzlichen Bestimmungen über öffentliche Kaufangebote, heisst es in einer Mitteilung des Finma-Übernahmeausschusses vom Dienstag.
Durch die Kooperation von Tamedia mit Swisscom ist das Übernahme-Angebot zwar inzwischen praktisch obsolet geworden. Juristisch besteht das Angebot indes weiterhin, weshalb sich nun der Übernahmeausschuss der Finma mindestens bis zum Abschluss des Verkaufs der Publicitas durch die Publigroupe mit dem Thema beschäftigen muss.
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