Microsoft will mit Nokia-Handys bis 2016 in die Gewinnzone
Microsoft CEO Satya Nadella hat bekannt gegeben, dass er nach den jüngsten Massenentlassungen die Nokia-Handysparte bis 2016 wieder in die Gewinnzone führen möchte. Die Kosten will er um eine Milliarde US-Dollar senken.
Microsoft-CEO Satya Nadella will die vor kurzem gekaufte Nokia-Handysparte wieder in die Gewinnzone führen. Als Zeitraum gibt er zwei Jahre an, bis 2016 soll das Ziel also erreicht sein. Ausserdem soll es in dem Bereich, für den erst vor wenigen Tagen Massenentlassungen angekündigt wurden, zu einer Kostensenkung im Wert von einer Milliarde US-Dollar kommen. Diese Informationen gab der Softwarekonzern im Rahmen der jüngsten Quartalsbilanz bekannt.
Analysten zeigten sich am Dienstag laut Berichten in verschiedenen Medien positiv überrascht. "Die Nokia-Kostenprognose ist deutlich besser als befürchtet", zitiert der Standard Daniel Ives von FBR Capital Markets. "Zwar ist noch einiges zu tun, aber es sieht so aus, als ob für Microsoft nach einem Jahrzehnt der Schmerzen und Enttäuschungen wieder rosigere Zeiten anbrechen."
Geschrumpfter Gewinn
Der Kauf des Nokia-Mobiltelefongeschäfts hat auch einen Einfluss auf die Jahreszahlen von Microsoft. Im vierten Quartal von April bis Juni fuhr die Handysparte einen operativen Verlust von 692 Millionen US-Dollar ein. Insgesamt schrumpfte der Gewinn des Konzerns im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Über das gesamte Geschäftsjahr gesehen konnte Microsoft trotzdem einen Gewinn von 22,1 Milliarden Dollar erwirtschaften.
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