IBM ermöglicht Verwaltung geografisch verteilter Daten
IBM-Entwickler haben sich eine Technik patentieren lassen, mit deren Hilfe Unternehmen den Speicherort ihrer Daten in verschiedenen Clouds analysieren und managen können.
Die IBM Labs haben in den USA das Patent #8,676,593 angemeldet. Hinter der Nummer verbirgt sich die "Geographic Governance of data over clouds". Die neue Technik soll es Nutzern erlauben, den Speicherort ihrer Cloud-Daten dynamisch wählen oder verändern zu können. Das wiederum soll sicherstellen, dass Unternehmensdaten mit den lokalen oder regionalen Compliance- und Sicherheitsvorgaben in verschiedenen Ländern konform sind.
Zu IBMs neuer Erfindung gehört ein "Smart-Routing-Gerät" für die Daten in der Cloud. Mit dem Gerät können Unternehmen ihre Daten markieren und über ein intelligentes Cloud-Managementsystem am geeigneten Ort speichern. Muss ein Unternehmen etwa sicherstellen, dass all seine Finanzdaten in einem bestimmtem Cloud-Rechenzentrum liegen, werden die dazugehörigen Daten entsprechend markiert und durch das Cloud-Managementsystem am richtigen Ort gespeichert.
"Schon in den frühen Jahren des Cloud Computings war klar, dass das Speichern und Abrufen von Unternehmensdaten über geografisch verteilte Clouds hinweg zu logistischen und regulatorischen Herausforderungen werden würden", sagt Sandeep Ramesh Patil, Miterfinder der neuen Lösung. "Unser Erfinderteam hat ein System entwickelt, dass es Unternehmen erlauben wird, ihre Daten effizient zu managen und in der Cloud zu bewegen und dabei gleichzeitig alle gesetzlichen Anforderungen in verschiedenen Ländern zu erfüllen."
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