Postfinance plant Schnäppchenportal
Postfinance will sein E-Banking-Portal mit personalisierten Rabatt-Angeboten für Kunden verknüpfen. Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür wurde über die Pläne informiert.
Postfinance werkelt laut Tages-Anzeiger unter dem Codenamen "Bicicletta" an einem Rabattportal. E-Banking-Kunden sollen ab April personalisierte Angebote von Drittfirmen erhalten. Die Tochter der Schweizerischen Post werte dafür Kontobewegungen aus. Darum verlange Postfinance von ihren E-Banking-Kunden nun eine Einwilligung in neue Nutzungsbedingungen.
"Postfinance bietet ihren Privatkunden in E-Finance eine Plattform an, auf welcher Drittanbieter Angebote in Form von persönlichen Rabatten und Aktionen aufschalten lassen", heisst es in den neuen Nutzungsbedingungen. Die Identität der Kunden werde aber nicht an Drittfirmen weitergegeben.
Im Januar hat Postfinance laut Tages-Anzeiger den Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten Hanspeter Thür informiert. Er habe Ende Juli mit Vorschlägen zur Umsetzung reagiert und die Möglichkeit für Kunden eingefordert, auf Wunsch auf personalisierte Empfehlungen verzichten zu können. Postfinance werde eine solche Option anbieten, sagt das Unternehmen.
Und der Schweizer CISO des Jahres 2026 ist ...
Sarah Connor hatte recht
Neue Geschäftsleitung für Proalpha Schweiz
Kriminelle klauen Kreditkartendaten mittels Website-Skimming
KI wird zum gnadenlosen Auditor des Digital Workplace
"Weibliche Vorbilder zeigen, dass es nicht 'den' Weg in die Security gibt"
KI in der Cybersecurity: Verstärkung für Verteidiger im digitalen Zeitalter
Der Angriff, den keine Firewall aufhält
Post-Quanten-Security ist in erster Linie ein Inventarproblem