Cloudbees setzt auf Jenkins
Das Start-up Cloudbees hat angekündigt, sich ausschliesslich auf den Jenkins-Markt zu konzentrieren. Diese strategische Neuausrichtung bedeutet das Ende der eigenen PaaS-Lösung.
Das Start-up Cloudbees will die eigene PaaS-Lösung Run@Cloud durch die Integrationsplattform Jenkins ersetzen. Es handelt sich dabei um einen strategischen Entscheid: Laut den Aussagen von Cloudbees wächst die Open-Source-Technologie von Jenkins derzeit signifikant. Bisher gebe es 85'000 aktive Installationen. Wie Cloudbees behauptet, ist die kontinuierliche Integration des Tools bei Unternehmen sehr begehrt.
Das Jungunternehmen glaubt, dass sich die Einnahmen seiner Entwicklungsplattform im vierten Quartal 2014 gegenüber 2013 vervielfachen werden. Es hat auch seinen Umsatz vom vergangenen Jahr verdreifachen können. Deshalb hat das Start-up beschlossen, sämtliche Ressourcen der Entwicklung, des Vertriebs und des Supports mit Jenkins umzusetzen. Die alte PaaS-Lösung soll bis zum 31. Dezember in Betrieb bleiben, um den Kunden zu ermöglichen, ihre Anwendungen auf andere Plattformen zu migrieren.
Cloudbees hatte im letzten März erfolgreich 11 Millionen US-Dollar für die Plattform gesammelt, um neue Funktionen, Geschäftstätigkeiten und die eigene Marke zu fördern.
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