Intel investiert in chinesische Chiphersteller
Intel will im chinesischen Mobilfunkgeschäft stärker Fuss fassen. Der Konzern investiert deshalb in die zwei Chiphersteller Spreadtrum Communications und RDA Microelectronics.
Der US-Chiphersteller Intel und die chinesische Tsinghua Unigroup haben mehrere Investitionsverträge unterzeichnet. Demnach will sich Intel mit bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar für eine Minderheitsbeteiligung von rund 20 Prozent an dem Unternehmen beteiligen. Wie Intel mitteilt gehören der Tsinghua Unigroup die beiden Chiphersteller Spreadtrum Communications und RDA Microelectronics.
China sei inzwischen der weltgrösste Konsumentenmarkt für Smartphones und vereine die grösste Zahl der Internetnutzer, wie Intel-CEO Brian Krzanich in der Mitteilung sagt. Die Partnerschaft versetze Intel in die Lage, mehr Mobilfunkkunden in China und im Rest der Welt schneller mit Intels Kommunikationslösungen zu beliefern.
Erste Produkte in der zweiten Jahreshälfte 2015 erwartet
Das Abkommen zwischen Intel und Tsinghua sieht vor, dass Spreadtrum Communications gemeinsam mit Intel eine auf Intel-Architektur basierende Produktfamilie entwickelt und verkauft. Erste Produkte sollen in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres verfügbar sein.
Intel rechnet damit, dass die Investitionen Anfang 2015 abgeschlossen sein werden.
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Ricardo Ribeiro, Leiter Informatik, Gibb Berufsfachschule Bern