Alcatel-Lucent bewährt sich in schwierigen Gewässern
Der Telekommunikations- und Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent schloss das dritte Quartal seines Geschäftsjahres erneut im Minus ab. Es zeigen sich aber erste Anzeichen der Besserung.
Der französisch-amerikanische Telekommunikations- und Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent hat durchwachsene Quartalszahlen vorgelegt. Im Dritten Abschnitt des Geschäftsjahres sank der Umsatz der Unternehmensgruppe im Jahresvergleich um 5,9 Prozent auf 3,25 Milliarden Euro (3,92 Milliarden Franken). Im gleichen Zeitraum verbuchte die Gruppe einen Netto-Verlust von 18 Millionen Euro. Dies ist jedoch eine positive Entwicklung, denn im Vorjahr schlugen noch 200 Millionen Euro Verlust zu Buche.
Die Trendwende schaffte die Unternehmensgruppe auch massgeblich durch Kosteneinsparungen. Insgesamt konnte Alcatel im dritten Quartal 73 Millionen Euro einsparen werden. Das entspricht einer Reduktion um 13,6 Prozent. Bezogen auf den Restrukturierungsplan summieren sich die Einsparungen auf inzwischen 645 Millionen Euro. Damit hat die Gruppe zweidrittel ihres Einsprungsziels erreicht, heisst es in der Mitteilung. Ebenso stieg die Rentabilität in den meisten Geschäftsbereichen an, was sich in der Bilanz positiv niederschlug.
Region Asia-Pazifik Top
In den wichtigsten Märkten in Nordamerika und Europa verbuchte Alcatel-Lucent starke Umsatzrückgänge von 14 respektive 13,5 Prozent. In Europa belastete insbesondere der Geschäftsbereich "Managed Services" die Bilanz. Die anderen Bereiche gaben zusammen nur um 1,2 Prozent nach.
Positive Impulse kamen aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Der Umsatz zog hier um 22,5 Prozent an. Der LTE Ausbau und Produktneueinführungen in China trieben das Geschäft voran. Im Rest der Welt stagnierte das Geschäft im Jahresvergleich.
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