Sony dementiert Verkaufsgerüchte
Sony hat Berichte dementiert, wonach die TV- und Mobilesparte verkauft werden soll. Trotz Milliardenverlusten will der Konzern der Consumer Electronics treu bleiben.
Sony kämpft weiter mit Verlusten. Der Hersteller vollzieht zwar ein hartes Restrukturierungsprogramm und verzeichnet Erfolge mit seiner Games-Sparte, zu schaffen macht Sony aber das TV- und Mobile-Geschäft. Laut Prognosen sollen die Japaner das laufende Geschäftsjahr mit einem Verlust von 1,9 Milliarden US-Dollar abschliessen, wie Reuters berichtet.
Was tun gegen den Abwärtstrend? Die Nachrichtenagentur sprach an der CES in Las Vegas mit Sony-CEO Kazuo Hirai und will von ihm erfahren haben, dass der Konzern plant, die Mobile- und TV-Sparte zu verkaufen, um Kosten einzusparen.
Doch das scheint so nicht zu stimmen. Sony Schweiz erklärt auf Anfrage, der Bericht beruhe auf Gerüchten und Spekulationen, zudem sei Hirai nicht korrekt wiedergegeben worden. Der CEO habe keinerlei Beschlüsse hinsichtlich eines Verkaufs der TV-Sparte angedeutet. Tatsächlich habe Kazuo Hirai gesagt, dass das Electronic Business neben den Bereichen Unterhaltung und Finanzdienstleistung weiterhin ein wichtiger Geschäftszweig für Sony sei. Hirai weiter: "Wir wollen das TV-Segment weiterhin sicher lenken, während wir verstärkt in Bereiche wie Gaming und Halbleiter investieren."
Auch Sony Mobile Schweiz versichert, dass der Reuters-Bericht falsch ist. In einer Mitteilung schreibt die Konzernsparte, dass Sony Mobile CEO Hiroki Totoki erst im November angetreten ist, um einen Übergangsplan zu entwickeln und die Geschäftstätigkeiten zu stabilisieren. Sein Ziel sei die Vorbereitung und Gewährleistung für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016.
Einladung zum Webinar: KI - alle sprechen über das "Was" - wir sprechen über das "Wie"
Eraneos steigert Umsatz durch Übernahmen
Youtube-Studie von Webrepublic und GFK: Reichweite garantiert keine Wirkung
Tausende Synology-NAS in der Schweiz weisen kritische Schwachstelle auf
Partnergeschäft treibt Umsatz von iWay an
ARM produziert eigene KI-Chips
Hybride Meetings im Jahr 2026: Es kommt nach wie vor auf die Technik an
KI in der Schweiz: Umsetzung jetzt entscheidend
Wenn wir KI zum Verfassen von E-Mails nutzen