Handelsabkommen steht auf der Kippe
Eine Uneinigkeit könnte das Abkommen zur Aufhebung der Zölle auf IT-Produkte innerhalb der WTO zu Fall bringen. Taiwan und Südkorea fordern von China zusätzliche Konzessionen. Auch die Schweiz könnte von dem Abkommen profitieren.
Verschiedene Mitgliedsstaaten der World Trade Organization (WTO) verhandeln aktuell über ein multilaterales Handelsabkommen für IT-Produkte. Das Information Technology Agreement (ITA) soll Zölle auf Produkte der Informationstechnologie eliminieren, wie die NZZ berichtet.
Kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen, könnte das Abkommen jetzt aber ins Wasser fallen. Der Grund dafür sei gemäss dem Bericht eine Uneinigkeit zwischen Südkorea und Taiwan auf der einen, sowie China auf der anderen Seite.
Südkorea pocht auf Flachbildschirme
Südkorea ärgere sich darüber, dass Flachbildschirme im aktuellen Entwurf des Abkommens nicht enthalten seien. Zusammen mit Taiwan fordert das Land zusätzliche Konzessionen von China.
Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte auch die Schweiz als WTO-Mitglied von dem Abkommen profitieren. Ein zentrales Prinzip der Organisation ist die Meistbegünstigtenklausel. Handelsvorteile, die zwischen Mitgliedsstaaten vereinbart werden, gelten generell automatisch für alle WTO-Mitglieder.
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