Fünfmal schneller surfen mit G.fast
Swisscom hat das Solothurner Dorf Bibern mit G.fast ausgerüstet. Die Dorfbewohner surfen in einer Testphase mit bis zu 500 Mbit in der Sekunde im Netz.
Swisscom hat in einer Europa-Premiere Testkunden mit dem neuen Festnetz-Übertragungsstandard G.fast ausgestattet. Wie der Telko in einer Mitteilung schreibt, surfen die rund 250 Bewohner des Dorfes Bibern der Solothurnischen Gemeinde Buchegg seit Ende April mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit in der Sekunde. Auch mit Glasfaseranschluss, der nur bis kurz vor die Gebäude gelangt (Fibre to the Street, FTTS).
Mit FTTS und Fibre to the Building (FTTB) sind derzeit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s möglich. Die neuen Spitzengeschwindigkeiten von 500 Mbit/s sind dank der neuen Technologie G.fast in Kombination mit Glasfaser- und Kupferleitungen möglich, wobei auf letzteren ein höheres Frequenzspektrum als üblich genutzt wird.
Derzeit stimmt Swisscom G.fast in Zusammenarbeit mit Technologie-Partner Huawei auf das eigene Netz ab. Nächstes Jahr sollen dann alle Fibre-to-the-Street- und Fibre-to-the-Building-Anschlüsse von Swisscom mit der G.fast-Technologie versorgt sein.
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