Bund modernisiert Arbeitsplätze
Der Bundesrat hat entschieden, zwischen 2015 und 2020 sein Arbeitsplatzsystem mit Windows 7 durch eine Nachfolgelösung zu ersetzen. Er legte dem Parlament einen Kredit vor.
Der Bundesrat hat beschlossen, das Arbeitsplatzsystem (APS) in der Bundesverwaltung rundum zu erneuern. Dies sei nötig geworden, weil der Lebenszyklus von Windows 7 und zugehöriger Produkte per Ende 2019 auslaufe, wie der Bundesrat mitteilt.
Mit der neuen Lösung will der Bundesrat die Leistungsfähigkeit steigern und mobile Arbeitsgeräte mit entsprechenden Sicherheitsfreigaben bereitzustellen, schreibt das ISB weiter.
70 Millionen Franken beantragt
Die Gesamtkosten des Programms betragen gemäss Mitteilung 89 Millionen Franken, verteilt über einen Zeitraum von 2015 bis 2020. Davon werden dem Parlament gut 70 Millionen Franken als Verpflichtungskredit in Antrag gestellt. Darin seien die Initialisierungskosten nicht enthalten.
"Im Rahmen der Initialisierungsphase zum Projekt wird auch die Frage des Betriebssystems geprüft werden. Dabei wird unter anderem zu berücksichtigen sein, dass über den APS äusserst zahlreiche Fachanwendungen in der Bundesverwaltung angesprochen werden, das heisst diese sind mit dem APS verknüpft", erklärt Gisela Kipfer, Kommunikationsverantwortliche beim EFD, auf Anfrage. Flexibilität, Mobilität, erhöhte Sicherheit sowie Vernetzung und die Kosten nennt sie als wichtige Kriterien der kommenden Ausschreibung.
Koordiniert wird die bundesweite Einführung vom Informatiksteuerungsorgan des Bundes, das beim Finanzdepartement angesiedelt ist. Das Vorhaben wird als Schlüsselprojekt geführt. Dies soll unter anderem ein erweitertes Controlling durch die Eidgenössische Finanzkontrolle gewährleisten.
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