Kein Strategiewechsel

PC-Flaute trifft AMD

Uhr | Aktualisiert

AMD hat das zweite Quartal 2015 mit einem Verlust von 181 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Auch der Umsatz ging zurück.

AMD hat die Zahlen des zweiten Quartals 20515 vorgelegt. Die Flaute im PC-Markt trifft den Hardwarehersteller hart. AMD fuhr einen Verlust von 181 Millionen US-Dollar ein. Der Quartalsumsatz sank im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 um 8 Prozent. Insbesondere das Geschäft mit Prozessoren und Grafikkarten ist betroffen. AMD erzielte hier einen Umsatz von 379 Millionen Dollar. Im Vergleichsquartal 2014 waren es noch 1689 Millionen Dollar.

"Das starke Umsatzwachstum bei der Enterprise Embedded and Semi-Custom Business Group (EESC) reichte nicht aus, um die schwache Nachfrage im PC-Prozessor-Segment wettzumachen", sagt etwa Lisa Su, CEO bei AMD. Anlass zu einem Strategiewechsel sieht Su aber nicht: "Wir verfolgen weiterhin unsere Langzeitstrategie. Der Fokus liegt auf PCs und Grafikprodukten."

Auch der Prozessorhersteller Intel hatte im zweiten Quartal 2015 5 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet als im zweiten Quartal 2014.

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