Thin-Client-Markt deprimiert Analysten
Der Markt für Thin und Terminal Clients hat sich im zweiten Quartal dieses Jahres rückläufig entwickelt. Die Marktforscher von IDC senkten daher ihre Prognosen für das laufende Jahr.
Im zweiten Quartal dieses Jahres ist der Markt für Thin und Terminal Clients erneut geschrumpft. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres errechneten die Marktforscher von IDC einen Rückgang von knapp 9 Prozent.
Das laufende Jahr müsse sich aber mit dem besonders starken ersten Halbjahr 2014 messen, räumen die Analysten von IDC ein. Der Markt profitierte im Vorjahr von einer Erneuerungswelle im PC-Bereich. Im Gegensatz dazu präge eine anhaltende Währungsabwertung die diesjährige Marktentwicklung. Dadurch verzögern sich gemäss den Marktforschern einige Projekte von Unternehmen. Einzig der Raum Asien-Pazifik (ohne Japan) leide nicht unter einem Volumenrückgang.
Die Marktforscher senkten daher ihre Erwartungen für das Gesamtjahr 2015. Diese waren zuvor bereits tiefer als in den vorangegangenen Jahren. Bis Ende dieses Jahres sollen lediglich 5 Millionen Einheiten ausgeliefert werden. Damit liegt das Jahr unter den Werten von 2014 und 2013. Jay Chou, Research Manager bei IDC, spricht in diesem Zusammenhang jedoch von "kurzfristigen Schwierigkeiten". Ab 2016 soll der Markt wieder zulegen und 2019 eine Stückzahl von 6,6 Millionen Einheiten ausgeliefert werden.
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