Schweiz liegt bei KI-Nutzung über globalem Durchschnitt
Die KI-Nutzung in der Schweiz liegt deutlich über dem globalen Durchschnitt. Im zweiten Quartal 2026 nutzten 39,1 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter generative KI, wie aus einem Bericht von Microsoft hervorgeht. Damit belegt die Schweiz weltweit Rang 14.
In der Schweiz nimmt die Nutzung von KI weiter zu. Im zweiten Quartal 2026 nutzten 39,1 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter generative KI-Tools, wie aus dem "AI Diffusion Report" des Microsoft AI Economy Institute hervorgeht. Im ersten Quartal waren es noch 37,8 Prozent. Die Nutzungsrate sei damit um 1,3 Prozentpunkte gestiegen.
Damit liege die Schweiz deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 18,8 Prozent. Gemäss dem internationalen internationalen Vergleich liegt sie auf Rang 14. An der Spitze stehen die Vereinigten Arabischen Emirate mit 73,3 Prozent, gefolgt von Singapur, Irland, Frankreich und Norwegen.
Catrin Hinkel, CEO von Microsoft Schweiz betont jedoch, dass nicht nur die Nutzung, sondern vor allem der Nutzen, welcher KI für die Menschen bringt, für den Fortschritt wichtig sei. "Die Schweiz ist für die nächste Phase gut aufgestellt. Unsere Stärken in den Bereichen Innovation, Bildung sowie in der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik schaffen gute Voraussetzungen, um KI verantwortungsvoll und wirkungsvoll einzusetzen", sagt Hinkel, "Je stärker KI Teil des Arbeitsalltags wird, desto entscheidender wird sein, wie gut wir Technologie mit menschlicher Expertise, Kompetenzen und Urteilsvermögen verbinden."
Open-Weights-Modelle holen auf
Open-Weight-KI-Modelle werden laut Bericht immer wichtiger. Gemessen am Artificial Analysis Intelligence Index hinken Modelle mit offenen Gewichten nur wenige Monate hinter den Closed-Weights-Modellen hinterher. Open-Weight-Modelle könnten zudem leichter an lokale Anforderungen und Sprachen angepasst werden. Das chinesische Open-Weigths-Modell Kimi K3 erreichte beispielsweise einen Indexwert von 43,8 im Juli 2026. Dies übersteige den Wert für GPT 5.4 im März 2026.
Auch Unternehmen nutzen immer mehr KI. Ob dies jedoch tatsächlich zu mehr finanziellem Nutzen führt, lesen Sie hier.
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen