Microsoft-Lizenzen treiben IT-Ausgaben des Bundes nach oben
Der Bund hat im Jahr 2025 IT-Produkte und -Leistungen im Wert von 1,66 Milliarden Franken bestellt. Der Anteil der IT am gesamten Vertragsvolumen stieg auf 25 Prozent - hauptsächlich wegen der Beschaffung von Microsoft-Lizenzen.
Im Jahr 2025 hat der Bund 1,66 Milliarden Franken für IT-Produkte und -Leistungen ausgegeben. Damit vergrösserte sich auch der Anteil der IT-Beschaffungen am gesamten Vertragsvolumen, wie dem Bericht über das Beschaffungswesen der Bundesverwaltung 2025 zu entnehmen ist. Der Anteil stieg gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozentpunkte auf 25 Prozent. Hauptgrund dafür sei die Beschaffung von Microsoft-Lizenzen für die Jahre 2025 bis 2027.
Durch Microsoft fliesst mehr Geld ins Ausland
Das Geschäft mit Microsoft sei mitunter ein Grund dafür, dass der Anteil des Vertragsvolumens, der an Unternehmen mit Sitz im Ausland ging, um 6 Prozentpunkte zunahm. Insgesamt flossen laut Bericht im Jahr 2025 12 Prozent des Vertragsvolumens ins Ausland.
Microsoft schaffte es dadurch auf Platz vier der Lieferanten mit dem höchsten Vertragsvolumen im Jahr 2025. Kein anderes Unternehmen mit Sitz im Ausland hatte ein höheres Vertragsvolumen, wie es im Bericht heisst.
Rund 86 Millionen Franken der IT-Ausgaben gingen an Adnovum in der Schweiz, das digitale Identitäten und Zugriffsrechte verwaltet. Weitere 76,3 Millionen Franken gingen gemäss Bericht an Swisscom Schweiz, auf deren Kommunikationstechnik der Bund für die Daten- und Sprachkommunikation inklusive Rechenzentrumsinfrastruktur setzt.
Der Bund versucht derweilen von Microsoft 365 wegzukommen. Bis Ende 2027 sollen 3000 Bundesangestellte mit einer quelloffenen Office-Lösung arbeiten.
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