Mehr Dampf für Opaccs Cloudbox
Der Krienser Softwareanbieter Opacc hat seine vorkonfigurierte ERP-Appliance Cloudbox auf den neuesten Stand gebracht. Mit der Opacc Cloudbox können sich Anwender theoretisch manches Stück Hardware sparen.
Das Krienser Softwarehaus Opacc bietet sein ERP-System auch in Kombination mit vorkonfigurierter Hardware an. Die sogenannte Cloudbox sei für Schweizer Unternehmen gedacht, die zwar die Vorteile der Cloud für sich nutzen wollten, jedoch der sicheren Datenhaltung und Verfügbarkeit in der Cloud immer noch kritisch gegenüberstünden, teilte Opacc mit.
Das Softwarehaus bietet die Appliance seit 2014 an. Opacc spricht von über 50 Käufern. Darunter seien Unternehmen wie der Anbieter von Managed Print Services Faigle oder der Lebensmittelerzeuger Walker.
Jüngste Generation von HP-Servern
Nun hat Opacc die Cloudbox überarbeitet. Die Hardware basiert auf HPs x86-Servern der Proliant-Baureihe der neunten Generation. Die neuen Modelle wurden von Opaccs Technikern nach eigenen Angaben entsprechend verbessert, sodass optimale Ergebnisse hinsichtlich Antwortzeiten, Stabilität und Kosten erreicht werden können, wie Opacc mitteilt.
Kunden können die Appliance in den drei Grössen Standard, Large und X-Large erwerben, abhängig von der Anzahl Prozessoren, Arbeits- und Datenspeicher sowie der Bandbreite der Datenübertragung.
Zugriff über Webclient
Die Box kann wahlweise im eigenen Unternehmen oder ausserhalb, etwa bei einem IT-Dienstleister, betrieben werden und wird durch Opacc-Techniker überwacht. Diese spielen dann jeweils die neuesten Updates auf. Interessanter Nebeneffekt: Mit der Appliance können auch Lösungen Dritter, wie Hosted Exchange, betrieben werden. Das spart unter Umständen zusätzliche Hardware.
Anwender greifen auf die Opacc-Lösung über den Opacc Cloudclient zu. Hierfür sei keine Zwischenlösung von Virtualisierungsspezialisten nötig, wirbt Opacc auf seiner Website. Auch Daten können in der Cloud abgelegt werden. Opacc orientierte sich hier an Lösungen wie Dropbox.
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