ST Microelectronics schliesst Sparte
Die Genfer ST Microelectronics hat einen Stellenabbau angekündigt. Das schwache Geschäft mit Produkten für Set-top-Boxen wird aufgegeben.
ST Microelectronics hat eine Umstrukturierung angekündigt. Wie der Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in Genf mitteilt, stoppt er die Fertigung von Produkten für Set-top-Boxen. Als Gründe nennt ST die enttäuschende Nachfrage nach High-End-Produkten und eine wachsende Anzahl von Tiefpreisgeräten. Diese Umstände und die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung in diesem Bereich hätten der Unternehmenssparte seit Jahren Verluste beschert.
ST ist neu folgendermassen aufgestellt: die Microcontrollers and Digital ICs Group (MDG) und die Analog and MEMS Group (AMG) berichten an Carlo Bozotti, CEO von ST Microelectronics.
Durch den Produktionsstopp sollen 600 Mitarbeiter in die Abteilungen Digital Automotive und Microcontrollers wechseln, in denen sich der Chiphersteller Wachstum verspricht. Weitere 1400 Mitarbeiter könnten entlassen werden, davon 430 in Frankreich, 670 in Asien und 120 in den USA. In der Schweiz soll der Produktionsstopp keine Auswirkungen auf die Anzahl Mitarbeiter haben, wie es auf Anfrage heisst.
Im vergangenen Jahr setzte ST 6,9 Milliarden US-Dollar um, das ist ein Rückgang von einer halben Milliarde im Vergleich zum Vorjahr. Der Gewinn des Herstellers sank um 59 auf 109 Millionen Dollar.
Wenn Maschinen Maschinen betrügen
Wie Opacc auf KI, Swissness und Freedom of Choice setzt
So verändert KI das Bankgeschäft und die Bedrohungslage für den Finanzplatz
Die Industrialisierung des Betrugs: KI verändert die Finanzkriminalität
Wie ein flaches Netzwerk die Rechenzentren von AWS grundlegend verändert
Warum Cloud für KI zur Frage von Kontrolle und digitaler Souveränität wird
Mit den richtigen Stellschrauben die Cloud-Kosten im Griff behalten
Software für den Kreditmarkt: Vom Antrag bis zur Refinanzierung
Wie geht Datensouveränität in der Cloud?