Infoguard informiert über Sicherheitstrends
Infoguard hat in Steinhausen seine "Security Lounge" abgehalten. Es ist bereits die siebte Auflage. Mit rund 300 Gästen war der Event gut besucht.
Am 21. Juni hat Infoguard seine "Security Lounge" in Steinhausen (ZG) abgehalten. Laut dem Sicherheitsanbieter erschienen rund 300 Gäste zur siebten Auflage der Veranstaltung. Mehrheitlich waren IT- und Sicherheitsverantwortliche Schweizer Unternehmen und Partner unter den Gästen.
In mehreren Vorträgen informierten Fachreferenten über die neuesten Sicherheitsbedrohungen. Riccardo Sibilia, Chef Cyber-Bedrohungsanalyse der Führungsunterstützungsbasis der Schweizer Armee, sprach etwa über die Abwehr von Bedrohungen. Das Darknet wurde in einem Vortrag der Infoguard-Experten Ernesto Hartmann und Luca Cappiellon näher beleuchtet.
Geheimagent erzählt von seiner Tätigkeit
Stefan Marzohl, Security CTO der UBS, sprach über die Rolle der Blockchain. Er zeigte auf, welche Einsatzmöglichkeiten die Technologie für Finanzunternehmen bietet. Zum Abschluss plauderte der ehemalige deutsche Agent Leo Martin aus dem Nähkästchen. Als Vernehmungsexperte analysierte er das Kommunikationsverhalten von Menschen in Extremsituationen. Er zeigte auf, wie sich das Vertrauen von Personen erschleichen lässt und wie die dabei gewonnenen Informationen für eigene Zwecke genutzt werden können.
Infoguard-CEO Thomas Meier zog eine positive Bilanz des Events. Er zeigte sich mit der Resonanz der Teilnehmer sehr zufrieden. "Dies zeigt uns: Cyber-Security ist sehr aktuell und wird von den Schweizer Unternehmen auch ernst genommen", sagte er. "Die zunehmende Vernetzung im Geschäftsalltag, das Internet of Things und die steigende 'Kommerzialisierung' der Cyberkriminalität im Darknet erhöhen das Risiko von Cyberattacken markant."
Nach den Vorträgen hatten die Gäste Zeit, sich bei einem Dinner auszutauschen und zu networken. Eine Jazz-Band untermalte den Abend musikalisch.
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