Standorte mit Kita und Restaurant

Avaloq baut in Zürich und Bioggio

Uhr | Aktualisiert

Der Softwareanbieter Avaloq will seine Standorte in Zürich und Bioggio ausbauen. Das soll Platz schaffen für mehrere hundert zusätzliche Mitarbeiter.

Avaloq hat grosse Pläne. Der Schweizer Anbieter von Bankensoftware will seine Standorte in Zürich und im luganesischen Bioggio ausbauen. Die Bauarbeiten sollen in der ersten Hälfte des kommenden Jahres starten, wie Avaloq mitteilt.

Platz für 400 weitere Mitarbeiter in Zürich

In Zürich baut der Hersteller etwa das Innovation Centre aus. Nach der Fertigstellung im Jahr 2019 werde der Campus Platz für 1100 Mitarbeiter bieten. 400 mehr als heute.

Der Avaloq-Campus werde auch einen Kinderhort und ein Restaurant bieten. Auf dem Campus selbst und in der direkten Nachbarschaft sollen zudem Wohnungen entstehen.

Tessiner Standort soll deutlich ausgebaut werden

In Bioggio erweitert Avaloq laut Mitteilung den Standort seines Zentrums für Business Process Outsourcing (BPO), Avaloq Sourcing. Der Neubau soll ab 2018 mehr als 300 weitere Arbeitsplätze bieten. Avaloq Sourcing beschäftigt in Bioggio derzeit etwa 500 Mitarbeiter.

Der Ausbau sei auch wichtig, um Begegnungsräume mit Partnern zu schaffen, sagt Unternehmenssprecher Andreas Petrosino auf Anfrage. Hierzu zählten etwa Implementierungspartner, Softwarepartner und andere Fintech-Unternehmen.

Avaloq sucht Fachkräfte

Mit dem Ausbau der Standorte Zürich und Bioggio will sich Avaloq in erster Linie auf künftiges Wachstum vorbereiten, sagt Petrosino. Ob eines Tages vielleicht Standorte zusammengelegt werden, will das Unternehmen zu gegebener Zeit prüfen.

Vielmeher setze man auf zusätzliche Kräfte. Avaloq suche nach zahlreichen neuen Mitarbeitern. "Die zusätzlichen Mitarbeitenden stellen wir sukzessive ein. Zudem rekrutieren wir intensiv, beispielsweise im Umfeld von Hochschulen", sagt Petrosino.

Die Avaloq Gruppe zählt derzeit nach eigenen Angaben rund 2500 Mitarbeiter in ihren Niederlassungen in der Schweiz, sowie in Berlin, Edinburgh, Frankfurt, Hong Kong, Leipzig, London, Luxembourg, Madrid, Manila, Paris, Singapur und Sydney.

Zuletzt hatte Avaloq wegen angeblicher Finanzierungsprobleme für Verwirrung gesorgt. Der ehemalige CEO Jürg Hunziker hatte gegenüber der NZZ von einem Liquiditätsengpass gesprochen. Avaloq dementierte die Gerüchte.

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