Ascom lanciert Smart Device für E-Health-Plattform
Die Schweizer Technologiefirma Ascom hat ein neues Endgerät lanciert. Mit dem Smart Device namens Myco 2 können Nutzer die Healthcare-Plattform von Ascom ansteuern. Das Angebot soll Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen optimieren.
Der Technologiekonzern Ascom aus Baar hat ein neues Smart Device präsentiert. Mit dem Gerät namens Myco 2 sollen Nutzer Leistungen der Healthcare-Plattform von Ascom beziehen können, wie das Unternehmen mitteilt.
Mit dem Gerät könnten sich Pflegekräfte mit medizinischen Geräten, elektronischen Patientenakten, Laboreinrichtungen, Schwesternrufsystemen und anderen Healthcare- und IT-Infrastrukturen verbinden, wie Holger Cordes, CEO von Ascom, mitteilt. Das Angebot soll Informationslücken in Krankenhäusern schliessen.
Die Healthcare-Plattform von Ascom soll zudem Arbeitsabläufe im Gesundheitswesen optimieren. "Dabei kann es sich einerseits um einfache Probleme handeln, wie die effizientere Erfüllung von Patientenwünschen nach einer Decke und anderseits aber auch um kritische und komplexe Abläufe wie der automatischen Einberufung eines Einsatzteams bei lebensbedrohlichen Ereignissen", erklärt Francis Schmeer, Executive Vice President Marketing von Ascom.
Zweite Generation mit neuen Funktionen
Myco 2 ist eine Weiterentwicklung der ersten Generation von Ascoms Smart Devices für den E-Health-Bereich. Diese führte Ascom im Jahr 2015 ein. Laut Mitteilung war Myco das "erste spezifisch für das Gesundheitswesen gefertigte Smartphone".
Das neue Smart Device bietet gemäss Mitteilung neue Funktionen wie "Near Field Communication" (NFC) und Infrarot-Positionierung. Diese ermöglichen Datenaktualisierungen und den Austausch zwischen kompatiblen Geräten. Sie lassen auch eine automatisierte "Nurse Presence"-Funktion zu. Die protokolliert automatisch Interaktionen zwischen Spitalmitarbeitenden und Patienten.
Das Myco 2 läuft mit dem Betriebssystem Android 5.1 Lollipop und ist in einer Google-zertifizierten Version mit Zugriff auf Apps über Google Play erhältlich.
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können
Apple mietet Standort in Zürich Altstetten
Deshalb reden Vampire so, wie sie reden
IT-SA plant nach Besucherrekord zusätzliche Halle und neuen Markenauftritt
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Schweizer Tech-Dienste dürfen Daten mit europäischen Strafverfolgern teilen
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft
Digitale Souveränität: Kontrolle ohne Abschottung
Update: Betrüger kapern wieder Whatsapp-Konten mit erfundenen Abstimmungen