Geschäftsführerin verlässt SwissICT
Bianca Rühle verlässt Ende des Monats den Verband SwissICT. Verbandspräsident Thomas Flatt übernimmt interimistisch Rühles Funktion als Geschäftsführerin.
SwissICT und Geschäftsführerin Bianca Rühle gehen künftig getrennte Wege. Rühle bleibt noch bis Ende des Monats im Amt, wie der Branchenverband mitteilt. Unterschiedliche Auffassungen zur zukünftigen Ausrichtung hätten zu diesem Entscheid geführt, heisst es in der Mitteilung.
Rühle hatte die Funktion während dreier Jahre inne. Laut Mitteilung löste der Verband in der Zeit die veraltete Infrastruktur durch ein cloudbasiertes Mitgliedermanagement ab. Ferner digitalisierte er seine Kommunikation.
Präsident übernimmt interimistisch
Rühles Stelle wird nun neu ausgeschrieben. Bis ein Nachfolger gefunden sei, übernehme Thomas Flatt, Präsident von SwissICT, die Funktion interimistisch.
Flatt sagte auf Anfrage, dass "viele kleine Dinge" dazu geführt hätten, dass Bianca Rühle und SwissICT in Zukunft getrennte Wege gingen. Rühle sei dem Verband gegenüber aber immer loyal gewesen. In dieser Hinsicht gebe es keine Kritikpunkte.
Flatt werde die Zeit als Interimsgeschäftsführer dazu nutzen, einen detaillierten Blick aufs Tagesgeschäft zu werfen, um so das Profil des Nachfolgers oder der Nachfolgerin zu schärfen. "Aber ich will hier keinesfalls als Geschäftsführer und Präsident amten."
Vor ihrer Tätigkeit bei SwissICT leitete Bianca Rühle die Marketingabteilung von Alcatel-Lucent Schweiz und anschliessend diejenige von Six, wie ihrem Linkedin-Profil zu entnehmen ist. Zudem war sie als Head of Communications & Marketing für die Schweizerische Zentrale für Handelsförderung tätig. Jetzt blickt sie aber nach vorn: "Für meine berufliche Zukunft prüfe ich derzeit verschiedene Optionen in der Privatwirtschaft und öffentlichen Hand", wie Rühle auf Anfrage sagt.
BACS sensibilisiert für Risiken von zu viel Offenheit im Netz
Schweizer Arbeitnehmende nutzen KI häufig - profitieren aber wenig davon
Schweizer Microsoft-Kunden geraten vergleichsweise häufig ins Visier von Cyberkriminellen
Google lanciert KI-Modell für komplexe Aufgaben und Cyberabwehr
Update: Auch Nationalrat gibt grünes Licht für Digitalisierungsartikel in der Verfassung
Sunrise steigt ins Geschäft mit Smartbrillen ein
Waschbär auf Schneeflockenfang
Update: OpenAIs ausser Kontrolle geratene KI-Agenten ziehen weitere Kreise
Red Hat ernennt neuen Country Manager Schweiz