Android ist noch nicht sicher genug
Android ist sicherer geworden, hat aber noch Spielraum. Vor allem schädliche Apps und fehlende Updates sind ein Dorn in Googles Auge.
Google sieht im Bereich Android-Sicherheit trotz Fortschritts noch Verbesserungsmöglichkeiten. Auf dem Google-Sicherheits-Blog teilt das Unternehmen mit, dass Android-Benutzer 2016 weniger schädliche Apps vom Play-Store bezogen haben als im Vorjahr. Allerdings sei die Anzahl der infizierten Geräte gestiegen. Potenzielle Bedrohungen seien Ende des Jahres auf 0,7 Prozent aller Android-Geräte installiert gewesen. Anfang 2015 seien es 0,5 Prozent gewesen.
Als Hauptgrund nennt Google, dass viele Benutzer Apps nicht nur vom Play-Store herunterladen würden. Nur 0,05 Prozent der Geräte, die Apps exklusiv aus dieser Quelle bezogen, seien von Schadsoftware betroffen. Mit besseren Schutzmitteln und dem im vergangenen Jahr angesammelten Wissen könne das Unternehmen in Zukunft auch die Sicherheit von Android-Benutzern verbessern, die mehr als nur den Play Store nutzen.
86 Prozent aller aktiven Android-Geräte weltweit hätten Android 4.4.4 oder höher installiert. Für diese habe Google monatliche Sicherheitsupdates zur Verfügung gestellt. Trotzdem habe etwa die Hälfte der benutzten Geräte im vergangenen Jahr kein einziges Sicherheitsupdate erhalten. Dem will Google abhelfen, indem das Unternehmen Herstellern die Bereitstellung von Sicherheits-Patches erleichtert und zudem den Update-Prozess für Benutzer vereinfacht.
Auch im Bereich Verschlüsselung habe sich 2016 einiges getan. Auf über 80 Prozent der Geräte mit Android-Nougat sei Googles Profil-Verschlüsselung aktiviert. Diese führte das Unternehmen Ende 2014 ein. Ausserdem habe Google die Sicherheit bei der Medienverarbeitung unter Android verbessert. Die neue "Always-On"-VPN-Funktion und verschiedene Verbesserungen im Bereich Verbindungssicherheit hätten ebenfalls zu sichereren Geräten geführt.
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