Toshiba verkauft Chip-Sparte für 18 Milliarden US-Dollar
Ein Bieterkonsortium um die Investmentfirma Bain Capital hat die Chip-Sparte von Toshiba gekauft. Die Firmen zahlen zusammen 18 Milliarden US-Dollar. Noch ist der Deal nicht in trockenen Tüchern.
Es war ein langes Hin und Her. Nach mehreren Monaten der Suche hat Toshiba seine Chip-Sparte endlich verkauft. Für 18 Milliarden US-Dollar, 2 Billionen Yen, geht der Bereich an eine Gruppe von Investoren, wie Toshiba mitteilt.
Unter dem Dach der Investmentfirma Bain Capital haben sich unter anderem Firmen wie SK Hynix, Apple und Dell zusammengefunden, heisst es in einer Mitteilung von Reuters. Das Interesse der Firmen war seit Juni bekannt.
Toshiba musste die Chip-Sparte verkaufen, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Zunächst verbuchte der Konzern aufgrund eines Bilanz-Skandals Verluste in Milliardenhöhe. Hinzu kam die Insolvenz der US-Tochterfirma Westinghouse. Diese war im Atomenergiegeschäft tätig.
Laut Reuters gibt es noch grosse Unsicherheiten. Toshiba betreibt seine Halbleiterfabriken in Kooperation mit Western Digital. Ohne die Zustimmung des US-Unternehmens könne der Verkauf nicht vollzogen werden. Western Digital leitete bereits rechtliche Schritte ein. Zudem stehen die Genehmigungen der Wettbewerbsbehörden aus.
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