Die IT der AHV läuft auf Sparflamme
Die Zentrale Ausgleichsstelle des Bundes ist nicht ausreichend digitalisiert. Durch einen konsequenten Einsatz der IT könnte die AHV mindestens 3 Millionen Franken sparen. Das stellt die Eidgenössische Finanzkontrolle in einem Bericht fest.
Die AHV hinke der Digitalisierung hinterher – das schreibt die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) in einem Bericht vom 31. Mai, der nun veröffentlicht wurde. Die Zentrale Ausgleichstelle (ZAS) verfüge zwar über die IT-Anwendung SUVA Medical Exchange (SUVEX), diese fände aber noch zu wenig Anwendung.
Wenn die ZAS ihre IT-Tools konsequenter nutzen würde, könnte sie mindestens 3 Millionen Franken einsparen, rechnet die EFK vor. Zurzeit gingen 70 Prozent der Rechnungen in Papierform bei der ZAS ein. Papier-Abläufe seien nicht nur zeitaufwändig, sondern auch teuer. Eine Papierrechnung koste durchschnittlich 5 Franken, eine digitale Rechnung dagegen nur 1 bis 2 Franken.
Unterbesetzte Informatikabteilung
Das grundlegende Problem: Die IV-Stellen seien nicht dazu in der Lage, die Papierrechnungen direkt in den digitalen Prozess zu speisen. Das führe zu Doppelspurigkeiten. "Dass zwei verschiedene Verarbeitungsprozesse nebeneinander existieren, einer für die Papier- und einer für die elektronischen Rechnungen, entspricht hinsichtlich der Effizienz nicht der gängigen Praxis", schreibt die EFK.
Die EFK kritisiert zudem, dass die ZAS mit nur einem einzigen Entwickler zusammenarbeite, der über Fachkenntnisse zur Anwendung SUVEX verfüge. Erschwerend komme hinzu, dass die ZAS keine gesetzlichen Befugnisse hätte, die Weiterentwicklung der IT-Lösung voranzutreiben. Grundsätzlich fehle eine Gesamtsicht über das digitale Verfahren.
Die Zentrale Ausgleichsstelle müsse unbedingt ihre Strategie ausfeilen. Die Zuständigkeiten zwischen ZAS und den IV-Stellen sollen sich klären, forderte die EFK. Darüber hinaus sei ein automatisierter Verarbeitungsprozess nötig. Und schliesslich müsse die IT-Lösung SUVEX gezielter eingesetzt werden, heisst es abschliessend.
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