Graubünden schreitet beim E-Voting voran
Der Grosse Rat von Graubünden hat sich fast einstimmig für das E-Voting ausgesprochen. In drei Jahren sollen alle Bürger elektronisch Abstimmen können. Der Kanton übernimmt damit in der Schweiz eine Führungsrolle.
In drei Jahren sollen alle Bürger des Kantons Graubünden elektronisch abstimmen können. Der Grosse Rat des Kantons sprach sich für die flächendeckende Einführung des E-Votings aus und passte das Gesetz an. Die Abstimmung fiel mit 98 Ja-Stimmen, bei 3 Gegenstimmen, sehr deutlich aus, wie die Werbewoche schreibt. Die Gegner brachten vor allem Sicherheitsbedenken an.
Die Einführung des E-Voting soll in zwei Phasen erfolgen. Zunächst soll 2020 eine Pilotphase mit sechs Gemeinden starten. Im Jahr 2021 soll dann das E-Voting auf alle Gemeinden ausgedehnt werden. Dabei können die Gemeinden entscheiden, ob sie das E-Voting auf für kommunale Abstimmungen nutzen wollen, oder auch nicht. Die Betriebskosten schätzt der Kanton auf 600'000 Franken im Jahr. Die Anschaffungskosten sind noch nicht veranschlagt, wie es in dem Bericht weiter heisst.
Der Kanton Graubünden nimmt in der Schweiz beim E-Voting eine Vorreiterrolle ein. Aktuell haben nur sehr wenige Kantone das E-Voting implementiert. Bisher können vor allem Auslandsschweizer den elektronischen Stimmkanal nutzen.
KI verschärft die Cyberrisiken in der DACH-Region
Reifegrad statt Pflasterwerk: IT Security Schweiz AG
HSLU lanciert CAS "Digital Identity & Trust"
Zoom an die Grenzen des beobachtbaren Universums
Phishing ist häufigster Einfallsvektor bei Cybervorfällen
Cloudera ernennt neuen Vice President Sales für die Schweiz
Hacker greifen Regierung mit Team von KI-Agenten an
KI-Agenten erledigen bei Early Adopters jeden dritten IT-Arbeitsschritt
120 Jugendliche bangen um ihre ICT-Lehrstelle