Swico engagiert sich für E-Voting
Swico will die Einführung von E-Voting in der Schweiz vorantreiben. Der ICT-Anbieterverband positioniert sich so gegen die beiden Vorsteher des Dachverbands ICTswitzerland, die beim E-Voting auf die Bremse drücken möchten.
Der Wirtschaftsverband Swico sieht E-Voting als Chance. Der ICT-Anbieterverband sprach sich einstimmig dafür aus, die Einführung des elektronischen Stimmkanals voranzutreiben. Der elektronische Stimmkanal biete politische, wirtschaftliche und kulturelle Vorteile. Und die Schweiz soll vorwärts machen, um international als Vorreiterin zu gelten, wie Swico mitteilt.
Der Verband will den bestehenden Risiken Rechnung tragen: Bevor E-Voting hierzulande flächendeckend eingeführt werde, müssten strenge Sicherheitsanforderungen gestellt und erfüllt werden. Eine sichere Lösung könne jedoch nur entstehen, wenn laufend Versuche und Pilotprojekte mit sorgfältig kontrolliertem Risiko durchgeführt werden. "E-Voting ist keine Sprint-Disziplin, sondern ein Marathon. Aber wenn wir nun stehen bleiben, kommen wir gar nie an", lässt sich Swico-Präsident Andreas Knöpfli in der Mitteilung zitieren.
Der Swico stellt sich mit seinem Positionspapier zu E-Voting gegen die beiden Vorsteher des Dachverbands ICTswitzerland: Marcel Dobler und Franz Grüter hatten sich dafür ausgesprochen, die Einführung von E-Voting auf Eis zu legen.
Apples neues Macbook Pro macht Inhalte berührbar
Update: Bundesrat beantragt 165,4 Millionen Franken für Alarmierungssysteme
So aufwändig wird die Microsoft-365-Ablösung für Schweizer Verwaltungen
Westschweizer Start-up lanciert zwei KI-Modelle mit Souveränitätsfokus
Viele Organisationen sind nicht bereit, KI einzuführen
Betrüger haben es mit gefälschter Trust-Wallet-Warnung auf Krypto-Wallets abgesehen
Smarte Geräte brauchen smarte Abos
KI-Systeme sind keine guten Versicherungsberater
Angriffe auf KI-Systeme offenbaren Lücken in der Schweizer Cyberabwehr