Geschäftsbericht 2017

GGA Maur steigert Umsatz mit Glasfaser und Telefonie

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Die Telko-Genossenschaft GGA Maur hat ihren Umsatz 2017 um fast 9 Prozent gesteigert. Während die Zahl der Kunden in einigen Sparten stagnierte, legte das Unternehmen in anderen zu. GGA Maur sieht sich in einem schwierigen Marktumfeld auf Kurs.

(Source: Alex Tihonov / Fotolia.com)
(Source: Alex Tihonov / Fotolia.com)

Der Telekommumikationsanbieter GGA Maur hat seinen Geschäftsbericht (Download als PDF) für das Jahr 2017 vorgelegt. Die Genossenschaft machte im vergangenen Jahr 23,4 Millionen Franken Umsatz. Das sei ein Zuwachs von 8,7 Prozent gegenüber 2016. Beim Betriebsgewinn nach Abschreibungen, vor Steuern und Zinsen (EBIT) steht ein Verlust von rund 414'000 Franken im Bericht. Wegen ausserordentlicher Rückstellungen weist GGA Maur dennoch einen Jahresgewinn von knapp 86'000 Franken aus. 2016 waren es noch rund 6000 Franken.

Bei den Kunden zeigt sich laut Bericht ein gemischtes Bild. Die Zahl der Netzanschlüsse blieb stabil, die rückläufige Tendenz der vergangenen Jahre setzte sich fort. Bei Internet und Fernsehen stagnierte die Genossenschaft. Gewachsen ist dagegen die Zahl der Open-Access-Glasfaser und Telefonanschlüsse. Beim Wholesale-Geschäft gingen die Umsätze zurück.

Insgesamt habe GGA Maur im Geschäftsjahr 2017 rund 3,6 Millionen Franken in das Kommunikationsnetz, in die Anschlüsse neuer Liegenschaften und in die Produkte Internet, Fernsehen, Telefonie sowie in die IPTV-Plattform investiert, heisst es weiter. Die Genossenschaft habe ausserdem Abschreibungen auf Sachanlagen in der Höhe von knapp 4,3 Millionen Franken vorgenommen.

GGA Maur blicke trotz erhöhtem Margendruck und leicht höheren Kosten in einem hart umkämpften Markt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2017 zurück, schreibt die Genossenschaft. Eine ihrer Stärken sei die Kundenzufriedenheit. "Bei der Ende 2017 durchgeführten Marktumfrage hat die GGA Maur wiederum sehr gute Resultate erreicht und bezüglich Image, Kundenzufriedenheit und Wiederwahlabsicht zum Teil bessere Bewertungen als die Konkurrenz erhalten", schreiben Präsident Ueli Büchi und Geschäftsführer Beat Ambühl im Bericht.

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