Weniger Firmengründungen in der Schweiz
Im Vergleich zum Vorjahr wurden im 3. Quartal 3,1 Prozent weniger Firmen gegründet. Die grössten Gewinner und Verlierer unter den Kantonen und Branchen.
Crif hat Firmengründungen und -löschungen in der Schweiz während des dritten Quartals 2018 untersucht. In ihrer Studie ist sie zum Schluss gekommen, dass im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres 3,1 Prozent weniger Unternehmen gegründet worden seien.
Zwischen Juli und September seien 9692 Firmen gegründet worden, wovon 570 mit IT und ICT zu tun haben. Trotz dem Minus im letzten Quartal habe es in den ersten neun Monaten des Jahres mit insgesamt 31'978 Neugründungen ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gegeben.
Mit 1'788 Neugründungen seien in Zürich die meisten neuen Firmen gegründet worden, gefolgt von Waadt und Genf. Das grösste Wachstum gegenüber dem Vorjahr habe Zug mit 84 mehr neuen Unternehmen. Mit 92 weniger Neugründungen verlor der Kanton Aargau im Vergleich zum Vorjahr am meisten.
Innerhalb der einzelnen Branchen seien in der Unternehmensberatung die meisten Gründungen erfolgt, vor dem Detailhandel und der Baubranche. Das grösste Nettowachstum habe ebenfalls die Unternehmensberatung, gefolgt von der Immobilienbranche und dem Gesundheitswesen. Die meisten Firmenlöschungen erfolgten laut der Crif im Detailhandel.
Aus dem Handelsregister seien im dritten Quartal 2018 insgesamt 6892 Firmen gelöscht worden, davon 311, welche mit IT und ICT zu tun hatten. Netto seien im Grosshandel die meisten Unternehmen verschwunden.
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