Liechtenstein tritt European Blockchain Partnership bei
Die EU hat am 10. April die European Blockchain Partnership ins Leben gerufen. Diese hat nun ein neues Mitglied: Liechtenstein ist dem Verbund am 1. Februar beigetreten.
Liechtenstein ist am 1. Februar der European Blockchain Partnership (EBP) beigetreten. Das teilt die EU-Kommission auf ihrer Website mit. Sabine Monauni, Liechtensteins Botschafterin in Brüssel, habe die Beitrittsurkunde unterzeichnet.
"Blockchain ist eine Schlüsseltechnologie für die digitale Wirtschaft", sagte Monauni. "Sie hat grosses Potenzial, Nutzen für Bürger, Gesellschaft und Wirtschaft zu generieren." Um Rechtssicherheit beim Thema Blockchain zu schaffen, brauche Europa eine gemeinsame Herangehensweise. "Liechtenstein ist bereit, dafür eng mit seinen europäischen Partnern zusammenzuarbeiten."
Die EU rief die EBP am 10. April ins Leben. Sie will grenzüberschreitende digitale Dienstleistungen der öffentlichen Dienste identifizieren, die von einer gemeinsamen Blockchain-Infrastruktur mit einem geteilten Governance-Modell profitieren könnten. Ausser 21 EU-Mitgliedsstaaten macht bei der EBP auch Norwegen mit.
Dieses Jahr soll im Fürstentum Liechtenstein ein Blockchain-Gesetz in Kraft treten. Damit nimmt das Land weltweit eine Vorreiterrolle ein. Mehr dazu lesen Sie im Interview mit Patrick Bont von der Finanzmarktaufsicht, der grosses Potenzial in der Blockchain sieht. Ander sieht das der international anerkannte Sicherheitsexperte Bruce Schneier. Er sagt: "Ich sehe bis jetzt keinen Einsatzzweck für die Blockchain." Warum er die Blockchain nicht mag, verrät Schneier im Gespräch mit der Redaktion.
Wie Bach zum Geburtstag gratuliert
Salesforce-Chef fordert Haftungsregeln für KI-Anbieter
Sequotech-Gruppe übernimmt Tiag
200 Personen aus Wirtschaft und Forschung warnen vor KI
Schweizer Unternehmen baut Gravitationsspeicher in China
Wie man KI-generierte Bilder erkennen kann
USA prüfen KI-Spitzenmodelle nach unklaren Kriterien
Smallpdf verkauft PDF Tools an Apryse
Cyberangriff auf Dienstleister trifft Industrielle Werke Basel