Umsatzeinbruch

Bitcoin Suisse legt Zahlen offen

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von jd, Startupticker.ch

Die Jubeljahre sind vorbei in der Kryptowelt. Mit funktionierenden Geschäftsmodellen lässt sich aber nach wie vor Geld verdienen. Dies zeigen die Umsatz- und Ertragszahlen von Bitcoin Suisse.

(Source: André François McKenzie/unsplash.com)
(Source: André François McKenzie/unsplash.com)

Knapp zehn Jahre ist es her, dass der Däne Niklas Nikolajsen in die Schweiz zog, um sich professionell mit den eben aufkommenden Kryptowährungen zu befassen. 2013 gründete er Bitcoin Suisse und positionierte das Unternehmen als Wechselstube an der Schnittstelle von Krypto- und FIAT-Geld.

Als Pionier profitierte Bitcoin Suisse von einem Boom, der an den Internethype erinnerte. Bis 2018 die Ernüchterung einsetzte. Ether und Co verloren - gemessen an den meisten FIAT-Währungen - massiv an Wert. Das rückläufige Interesse an den Währungstoken hat auch in der Bilanz von Bitcoin Suisse Spuren hinterlassen. Der Umsatz sank von 42 auf 37 Millionen Franken.

Niklas Nikolajsen sprach am Crypto Summit 2018 in Zürich. Wie damals Goldgräberstimmung in der Kryptowestartsdsdsddsdlt herrschte, erfahren Sie hier.

Laut dem eben publizierten Corporate Factsheet konnten Nikolajsen und seine Partner den Einbruch jedoch problemlos verkraften. Mehr noch: Dank einer ausgezeichneten Aufwand/Ertragsrelation konnten sie 2018 massiv investieren. Bitcoin Suisse hat im vergangenen Jahr gut 40 neue Mitarbeiter eingestellt und beschäftigt aktuell 73 Personen.

Für das laufende Jahr gibt man sich in Zug optimistisch: Die Zahl der Kunden, die das "Trading Desk" von Bitcoin Suisse nutzen, soll noch in diesem Jahr die Marke von 10000 übersteigen. Ausserdem sollen neue Dienstleistungen für institutionelle Anleger lanciert werden.

Dieser Artikel erschien zuerst bei "Startupticker.ch"

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